Winterbetrieb 2019/2020 ist gesichert

06.11.2019

Das Strukturprojekt Brüsti ist ins Stocken geraten.


Das Strukturprojekt Brüsti ist ins Stocken geraten.

Das Strukturprojekt beinhaltet mehrere Teilbereiche, die zusammen einen Mehrwert für die Bergregion Brüsti, die Gemeinde Attinghausen und nicht zuletzt für die Tourismusregion Urner Unterland generieren wollen. Neben der Vergrößerung des Skigebiets, der Erweiterung der Freizeitaktivitäten für den Sommer und den Winter und der Sanierung des Bergrestaurants, soll eine neue Verbindungsbahn gebaut werden. Diese soll die Bergstation der Luftseilbahn Attinghausen-Brüsti direkt mit der Bergstation des Skilifts Kulmegg verbinden. Die Verbindungsbahn ist der Schlüssel für ein funktionierendes Gesamtkonzept.

Zur Umsetzung dieser Teilprojekte braucht es viele Sympathisanten und Partner. Leider konnten in den letzten Monaten nicht alle offenen Fragen mit den betroffenen Grundstückbesitzern auf dem Brüsti geklärt werden. Nicht alle Überspannrechte konnten für die neue Verbindungsbahn eingeholt werden. Damit sind diverse Meilensteine nicht erfüllt, um mit den neuen potenziellen Investoren die Verträge abzuschließen. Jetzt droht dem zukunftsweisenden Projekt das Aus. Der Verwaltungsrat der Luftseilbahn Attinghausen Brüsti AG sowie die IG Brüsti werten dies als sehr schade, hatten sich insbesondere die Gemeinde Attinghausen und der Kanton Uri sehr positiv für das Gesamtprojekt engagiert.

Die Luftseilbahn Attinghausen Brüsti AG konnte sich vergangene Woche mit der Eigentümerin der Skiliftanlage einigen, dass der Winterbetrieb für die Saison 2019/2020 durch die ersteren betrieben wird. Die Seilbahnbetreiberin stellt somit die anstehende Skisaison, als Notlösung sicher. Nicht aber für die Folgejahre. Wie angekündigt zieht sich die aktuelle Inhaberin per sofort zurück.

In den nächsten Tagen will die Interessengemeinschaft Brüsti nochmals versuchen die benötigten Zusagen für die Überspannrechte bei den Grundeigentümern einzuholen. Denn die Absichtserklärungen mit den neuen Investoren laufen Ende November 2019 aus. Sollten die Formalitäten bis dahin nicht erfolgreich verhandelt sein, wird es ab der Saison 2020/2021 voraussichtlich kein Skibetrieb mehr in Attinghausen geben.

Der Verwaltungsrat der Luftseilbahn Attinghausen Brüsti AG, die Interessengemeinschaft Brüsti und die neuen Investoren zeigen sich überzeugt, eine für alle konsensorientierte Lösung zu finden, damit auch in Zukunft das Brüsti im Sommer wie im Winter ein beliebtes und neu aufgewertetes Ausflugsziel bleibt bzw. wird.

Verwaltungsrat Luftseilbahn Attinghausen Brüsti AG Interessengemeinschaft Brüsti

Attinghausen, 04. November 2019